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QR-Code (Webspace): 10 Fakten warum Deutschland kein Sozialstaat mehr ist

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10 Fakten warum Deutschland kein Sozialstaat mehr ist

11.03.11

Sozialsysteme leiten sich aus der ganzheitlichen, humanen Handlung ab. Aufgabe der Politik ist es, das Wohlergehen aller Menschen zu sichern und verantwortungsbewusst die Steuergelder zum Strukturaufbau, bzw. deren Erhaltung einzusetzen. Ferner gilt es aus diesen Volksgeldern, Notreserven aufzubauen, dass in Krisenzeiten eine gewisse Grundsicherung gewährleistet werden kann durch den Staat. Die Stärke eines Sozialsystems erkennt man in der Not, denn nur dann wird es gefordert.

 

Soziale Staatssysteme sollte man jedoch nicht nur an der Arbeitsmarktsituation messen, denn das Wort sozial beinhaltet wesentlich mehr. Menschenwürde, der Umgang mit anderen Nationen, Bildung, Familie und viele andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle, da sie meist die Basis schaffen, verknüpft sind mit dem Gefüge der Arbeitswelt. Manche Weggefährten behaupten immer wieder gerne, dass Deutschland selbst heute noch ein Vorzeigesozialstaat sei. Nun, sicherlich gibt es Länder, in denen Menschen deutlich ärmer dran sind, aber ein Land wie Deutschland, dass schon andere Zeiten erlebt hat, sollte niemals den Vergleich mit schlechteren Ländern in Betracht ziehen, sondern den Vergleich wagen mit den besten Systemen und resultierend daraus anstreben, selbst sehr gute Systeme in jedweder Beziehung zu optimieren.

 

Anhand der folgenden Fakten sollte ersichtlich werden, dass die Bundesrepublik Deutschland sich immer weiter von einem Sozialstaat entfernt hat.

 

1. Antihumane Hartz IV-Gesetzgebung

Als sei die Hartz-Gesetzgebung nicht schon antihuman genug, versuchen Verantwortliche durch die kuriosesten Begründungen, weiter an der Grundsicherung des Volkes einzusparen. Zu hoch seien die Ausgaben der Unterkunftszahlungen für Langzeitarbeitslose, heißt es unter anderem in Zeiten der kommunalen Krisen. Merkwürdig, wie schnell aus einer Krise auf Bundesebene eine kommunale Angelegenheit wird. Die Ursachen der Arbeitslosigkeit oder die humangerechte Eingliederung von Langzeitarbeitlosen interessieren indes kaum jemanden. Sparen, Menschen ins endgültige Abseits drängen, darum geht es.  Kontrollen, teilweise menschenunwürdige Behandlungen, Jobvermittlung zum Hungerlohn – alles Dinge, die keineswegs „sozial“ sind.

 

Im Jahr 2010 haben Bund und Kommunen 49 Milliarden Euro für Hartz IV ausgegeben. Rund 5 Milliarden seien Verwaltungskosten, so das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung. Weitere 6 Milliarden wurden investiert für die Eingliederung von Arbeitslosen in die Arbeitswelt. Für Lebenshaltung und Sozialversicherung wurden somit 38 Milliarden Euro ausgegeben. Gehen wir nun einmal von ca. 4 Millionen Arbeitslosen aus, dann erhält jeder HartzIV-Empfänger jährlich nur 9.500 Euro, bzw. monatlich 791,00 Euro incl. Sozialversicherungsbeiträge, Miete, Anteil an Nebenkosten und Lebenshaltungskosten. Soweit zur offiziellen Rechnung. Jetzt gehen wir aber einmal von 6 Millionen Menschen in Arbeitslosigkeit aus, mit Menschen, die sich in Maßnahmen befinden oder zum Beispiel aufgrund des Alters nicht mehr in der Statistik geführt werden, ist diese Zahl um einiges realistischer. So bleiben für jeden HartzIV-Empfänger im Jahr nur noch 6.333 Euro übrig, wären monatlich 527, 75 Euro. Nach Berechnung des normalen Hartz IV-Satzes geht die Gleichung nicht auf. Sanktionen sind der Grund für dieses Ergebnis, Menschen, die teilweise hungern, an Suppenküchen anstehen müssen, damit die Regierung weiter spart.

 

Ein weiterer Blick auf die Steuereinnahmen des Staates 2010 verschafft uns noch mehr Klarheit. Laut dem Bundesfinanzinstitut haben die Gesamtsteuereinnahmen 2010 (ohne reine Gemeindesteuern) um 0,8% zugelegt auf 488,7 Milliarden Euro. Jetzt nehmen wir diese 488,7 Milliarden und ziehen die 49 Milliarden Hartz IV-Kosten ab, bleiben 439,7 Milliarden übrig.  Davon nehmen wir jetzt 200 Milliarden, die wir ganz klassisch zu einem Zinssatz von 5% anlegen, dann erhöht sich die Summe im ersten Jahr bereits um 12 Milliarden Euro. Die Faktoren der Zinseszinseffekte sowie die Stärkung des qualitativen Arbeitseinsatzes darf man in keinster Weise außer Acht lassen. Bei einem bewussten Umgang ist ein Mindestlohn, ein sorgenfreier Sozialstaat also durchaus keine Utopie. Natürlich benötigt ein Staat viele Steuergelder für die Instandhaltung der Gesamtstruktur, doch wenn im Sinne des Volkes gehandelt wird, spielt der Gemeinschaftsfaktor wieder eine Rolle: Greift ein neues Konsumverhalten, ein anderes Bewusstsein auf unsere Natur, achten wir mehr auf den zwischenmenschlichen Umgang, benötigt die Menschheit auch keine Milliarden für fortlaufende „Bosheitskorrekturen“.

 

2. 3-Klassen-Medizin

Ähnlich sieht es in der medizinischen Versorgung aus. Neue Alternativmedizin wird unlängst im Keim erstickt, anstatt genau hier mit der Förderung zu beginnen. Lieber verwendet die Industrie weiterhin die chemischen Medikamente, legt auf Gewinnmaximierung Wert, keineswegs jedoch auf die Gesundheit des Menschen. Mit Sicherheit mag manch chemische Substanz unser Leben verlängert haben, manche Medikamente sind durchaus eine Errungenschaft, doch wenn ein natürliches Medikament ohne Nebenwirkungen gleiche Erfolge erzielt, sollte dieses auch eingesetzt werden.

 

Gegenwärtig wird im Systemkreislauf nur noch auf die Kosten geachtet: Hauptsache billig, die Nebenwirkungen spielen keine Rolle; Bauernopfer gab es schon immer, warum soll das jetzt anders sein – so erklingt innerlich mit Sicherheit manch lauter Gedanke jener Verantwortlichen. Lange Wartezeiten für Kassenpatienten, Gesundheit nach Kassenlage. Unvorstellbar für ein Sozialsystem sagen Sie? Richtig, aber traurige Realität in unserem Land.

 

3. Durchschnittliche Arbeitszeit zu hoch

Blicken wir nun einmal auf die durchschnittliche Arbeitszeit eines deutschen Arbeitnehmers. Inzwischen ca. bei 50 Stunden in der Woche liegend, erliegen viele Arbeitnehmer ihrem Ehrgeiz, setzen ihre Energie ein, ohne zu hinterfragen.


Rein von den sozialen Gesichtpunkten wäre ein 6-Stunden-Arbeitstag um einiges sinnvoller als das Akkordüberstundensystem, welches wir seit Jahrzehnten frönen. Überlegen Sie mal, was sich allein im Gesundheitssystem einsparen lässt, wenn Menschen nicht dauernd ihre körperlichen und geistigen Grenzen ausreizen. Denken Sie, die Zunahme von Krankheitsbildern wie Schlaganfälle kommen aus dem Nirwana? Unsere Lebenshaltung ist ausschlaggebend für unser System. Humane Unvernunft verursacht hohe Kosten, die es nicht geben müsste. Bei einer geringeren Belastung wäre die Wesenshaltung aller Menschen eine ganz andere.


Niemals sollte man dem Irrgedanken erliegen, dass nur durch extremen Einsatz wir alle im Wohlstand leben können. Kürzere Arbeitszeiten bedeuten mehr Arbeitsplätze, bessere qualitative Umsetzung. Letztendlich wäre auch die gerechtere Kapitalverteilung dadurch bedingt kein Problem mehr. Würde die endlose Gier weichen, könnten wir bei geringerer Belastung alle wesentlich besser leben, wie es gegenwärtig der Fall ist. Leistung zu assoziieren mit einer ausgeglichenen Lebenshaltung macht Sinn – nur so lässt sich langfristig ein wirklich stabiles Wirtschaftssystem aufbauen. Traurigerweise denkt der Mensch zu oft darüber nach, wie er etwas bekommen, anstatt erhalten kann. Täglich macht die Menschheit sich verrückt, steht unter Zeitdruck, glaubt immer mehr leisten zu müssen – dabei löst genau diese Haltung den zwanghaften Mehrbedarf erst aus. Mal wieder ein Indiz mehr dafür, wie ironisch die Lebenshaltung des Homo sapiens in Wirklichkeit ist.

 

4. Bildungssystem fern der Menschlichkeit

Unabkömmlich für einen ordentlichen Sozialstaat ist ebenfalls der Bildungsfaktor. Was unser Staat allerdings unter Bildung versteht, gleicht eher einer Fertigungsfabrik, denn nicht die Fähigkeiten zählen, sondern einzig und allein, dass unsere Jugend funktioniert nach dem Gleichschaltungsprinzip.

 

Anstatt den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, auf die Emotionsfaktoren zu achten, in kleinen Gruppen die individuellen Fähigkeiten zu fördern, raubt man Kindern alle Träume, zwingt sie förmlich, sich dem Gewaltmonopol hinzugeben. Keinerlei Anstrengungen unternehmen Pädagogen dahingehend, den Mensch an sich zu achten. Nirgends wird Mobbing schlimmer praktiziert als in Schulgebäuden. Mitnichten keine guten Voraussetzungen für eine freie Entwicklung. Der Schutz der Menschenwürde versagt völlig im Bezug auf unser Bildungssystem. Kennst du den Ort, wo keiner lacht, wo man aus Menschen Maschinen macht, das ist die Schule, das Grab der Jugend. Mag sehr dramatisch klingen, entspricht aber durchaus der Realität. Jeglicher Ehrgeiz wird zerstört, da Menschen geformt werden nach Plan.

 

Mehr zum Thema Bildung:

 

http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-01/schulmodell-european-human-lifes/

 

http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-05/bildungsreform-der-zukunft-der-mensch-im-mittelpunkt/

 

http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-06/10-stufen-lehrsystem-harmonische-bildung/

 

5. Familienfeindliche Politik – Erziehung nur noch nach Staatsnorm

Einer der wichtigsten Elemente in einem Sozialsystem stellt das Familienleben dar. Durch die Familie wird das weitere Leben, die Gestaltung des Systems geprägt. Mehrere Generationen können voneinander lernen, in schweren Zeiten füreinander da sein, gemeinsam lachen in Zeiten des Glücks. Aufrichtige Harmonie, die aus dem Vertrauen, der gegenseitigen Verantwortung heraus entsteht, lässt sich auf seine Mitmenschen außerhalb der Familie übertragen und trägt somit im konstruktiven Sinne zur Entwicklung der Gesamtheit bei.

 

Die Familie ist das Herzstück der Gesellschaft. Momentan wird genau diese Chance jedoch nicht genutzt. Immer mehr Familien geben sich der heulerischen, verräterischen Harmonie hin, zeigen weder Interesse an Gemeinschaft, junge Paare kaum noch an neue Familiengründungen, steht dies doch schließlich dem Spaß im Wege, so die Argumente des heutigen Normbürgers. Gemeinschaftliches Kochen, Liebesbeziehungen pflegen, regelmäßige Ausflüge, einander zuhören, aufeinander eingehen, zusammen gestalterisch tätig sein oder einfach nur träumen – Fehlanzeige, da es das Tempo, die Lebensvorgabe nicht gestattet, uns vehement vortäuscht, es einzig und allein um Karriere, den kurzen Glanzmoment geht. Dem Irrgarten verfallen, assoziieren infolgedessen etliche Menschen ihre Familie mit Ballast. Wahrlich fehlen einem die Worte; Menschen scheinen sämtliche Wertschätzung, ihre Selbstachtung vollends verloren zu haben. Wen wundert in diesem Zusammenhang noch die soziale Kälte im Land? Dass wir auf der Stelle stehen, Probleme nur vor uns herschieben?

 

Ob Gesellen der neuen Welt“-Verordnung“ es wahrhaben wollen oder nicht, die Familie erfüllt eine humane, kinetische Basisfunktion, um ein gesundes Sozialsystem in der eigentlichen Entwicklung über Jahrzehnte hin aufrecht erhalten zu können. Dazu zählt vor allem, dem fortlaufenden, reinen Egospaß entsagen zu können, aus dem eigenen Geist, dem Herzen, vereinigt neue „Werte“ zu erschaffen.

 

6. Beteiligung am Afghanistankrieg

Während die Familie zumindest noch ein nachvollziehbarer, landesinterner Faktor ist, sieht es mit dem Krieg in Afghanistan da schon anders aus. Hier fehlt sicherlich weitaus mehr das Verständnis dafür, wie etwas in weiter Ferne mit unserem Sozialsystem zu tun haben kann. „Sozial“ beginnt und endet gleichermaßen bei der Menschenwürde.

 

Achtung vor anderen Nationen, Herstellung und Schutz des Friedens weltweit ohne Einsatz von dauerhafter Waffengewalt, durch Hinwirken auf einen Bewusstseinswandel, das wäre ein korrekter Friedenseinsatz. Seit fast 10 Jahren „kämpfen“ Soldaten aber inzwischen für einen „Frieden“, den es so nie geben wird. Menschen, die im Krieg aufgewachsen sind, kann man keineswegs mit Waffengewalt, durch Kampf vom Frieden überzeugen, das widerspricht jeglicher humaner Logik. Wenn die Gesamtheit keinen weltweiten Frieden ermöglichen kann, bleibt „sozial“ auch in Deutschland auf ewig ein abstruser Wunschtraum. Krieg einzig aus Kapitalinteressen, vielleicht nur um eine „Welt“-Währung zu erhalten? Gedanken über Gedanken – die Antwort fliegt mit dem freiheitlichen, demokratischen Wunschwind.

 

7. Rentensystem nicht im Sinne der menschenwürdigen Altersruhe

Von der Ferne wagen wir einen weiteren Blick auf landesinterne Schwerpunkte. Wie gut ein Sozialsystem funktioniert, erkennt man daran, wie gut es den Jüngsten sowie Ältesten im Staat geht, behauptet der Volksmund. Nun, Kinderarmut als auch ein desolates Bildungssystem sprechen eine eindeutige Sprache im Bezug auf unsere Jugend. Nicht besser sieht es bei den Ältesten im Land aus. Jahrzehnte hart gearbeitet, im Rentensystem eingezahlt, auf den Staat vertraut, bleibt ihnen heute oft nur noch eine Minirente, die kaum zum Überleben reicht.

 

Menschen im Alter haben ein Recht darauf, dass der Staat ihnen eine menschenwürdige Altersruhe ermöglicht. Rente ab 67, vielleicht in Kürze sogar erst ab 70 gehören sicherlich nicht zur angenehmen Altersruhe. Ist es einem Sozialstaat würdig, Menschen so lange arbeiten zu lassen unter Extrembedingungen, dass sie womöglich ihre Rente nicht mehr in Anspruch nehmen können? Sie halten es für übertrieben? Das Durchschnittsalter der Menschen liegt bei 76 Jahren. Noch immer übertrieben? Ein Fakt ist erst dann ein Fakt, wenn alle Gesichtspunkte berücksichtig wurden, was wiederum „faktisch“ niemals der Fall sein wird.


8. Pflege im Alter nach Zeitplan

Konsequent betrachtet trägt aber auch unsere Gesellschaft eine sehr große Verantwortung. Ältere Menschen werden ins Altersheim abgeschoben, als Last an den Rand der Gesellschaft gedrängt, in Altersheimen oftmals behandelt wie ein Gegenstand, abgefertigt nach Zeitplan. Jeder will alt werden, damit man sich dann um ihn kümmert – indes vermag kaum jemand daran denken, dass man konträr dazu erst etwas geben muss, den Prozess weit vor der eigenen Inanspruchnahme unterstützen sollte. „Sozial“ bedeutet Handlung im Sinne der Gesamtheit, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Alte Menschen mit Hilfe von Medikamenten zu betäuben, sie als unzurechnungsfähig zu deklarieren, gleicht einem schweren Verbrechen.

 

Würde die Familie den Zusammenhalt pflegen, die wahren Werte zu schätzen wissen, könnten ältere Menschen ihr Heim, ihre Familie bis ins hohe Alter genießen. Keiner mag im Alter einsam in einem kleinen Zimmer untergebracht werden wie eine Maschine, die ausgedient hat. Wir entziehen uns der menschlichen Verantwortung als Gesamtheit, sind aber verwundert, wenn wir keine Menschlichkeit mehr vorfinden. Oh Pardon, die Ironie des modernen Daseins erkennt ein Spaßmensch natürlich nicht. Wie sagte Reinhard Mey so schön: „Gib ihnen Brot und Spiele, das betäubt die Republik, ein bisschen Loveparade, Schmuddel-TV und Volksmusik.“ Herrlich, wie Herr Mey der Wahrheit ins Auge blickt, einer der letzten libertären Künstler.

 

9. Dumpinglohnsystem und Zeitarbeit

Tja, und wer sämtliche Basiswerte missachtet, der sollte mitnichten der Verwunderung verfallen, dass selbstverständlich der Arbeitsmarkt vollkommen desolat erscheint. Dumpinglohn und Zeitarbeit resultieren aus der Unfähigkeit eines Volkes, falsche Gefahr von wirklicher zu unterscheiden. Zweifelsohne erliegen wir dem Egovorteilsdenken, zeigen trotzdem mit dem Finger auf Unternehmen, die an den Gehältern sparen wollen. Will ich als Einzelner in einer humaneren Welt leben, gilt es sich alles abzuverlangen, die bessere Welt vorzuleben ein jeden Tag. Zum Beispiel durch direkte Hilfe bei Nachbarn, Freunden oder der Familie.  Lange Zeit hörte man massig Beschwerden von Arbeitnehmern über die geforderte Solidarität der Chefs in Kleinunternehmen. Eigentlich in keinster Weise nachvollziehbar, denn es sollte selbstverständlich sein, in einem kleinen Unternehmen auch mal außerhalb des eigenen Aufgabenbereichs mit anzupacken und Überstunden zu leisten ohne Entlohnung. Mancher Kleinunternehmer mag das ausnutzen, der Großteil jedoch nicht. Bei Großkonzernen werden Sie erst gar nicht gefragt, wer nicht will, kann gehen.

 

10. Kleinunternehmer werden vom Markt verdrängt

Daher wirken Sie mit, wenn es darum geht, regionale Strukturen durch möglichst viele Kleinunternehmer zu stärken. Heutzutage hat man kaum eine Wahl, denn Vielfalt gehört der Vergangenheit an. Kleinunternehmer und damit auch der Einflussbereich der einfachen Arbeiter, des Volkes, werden immer mehr vom Markt verdrängt durch die unrechtmäßige Preispolitik der Großkonzerne.

 

In einer starken Industrienation wie Deutschland, wo das Volk konstant sehr gute Arbeitsleistungen erbringt, dürfte es das Wort Armut gar nicht geben. Sozialsysteme brechen stets zusammen, wenn durch sogenannte Leerkäufe Gelder des Volkes verschwendet werden, um das Konstrukt eines destruktiven Verwaltungsorgans aufrecht zu erhalten. Bürokratie in Maßen zur Regelung des Systems als Ganzes, mag mitunter durchaus ihre Berechtigung haben, keineswegs aber ein reines Verwaltungssystem, wie es gegenwärtig umgesetzt wird. Dennoch liegt es größtenteils auch an uns, der wir uns haben gefügig machen lassen.

 

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Ein Sozialsystem auf dem Papier lässt sich nicht leben, doch genau darin liegt unsere Verantwortung, ab der Geburt nach den Regeln der Naturgesetze zu leben in gegenseitiger Achtung – erst dann ist überhaupt eine Gestaltung im sozialen Sinne möglich, zumindest bis zur nächsten Variable.

 

Ihr

Joachim Sondern


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Publiziert am: 17.07.2012 11:37
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